Große Trauer im Haus der Freundschaft

24.08.2012 - UGLITSCH - Wenjamin Maljanow, hervorragender Maler, gute Seele und unermüdlicher Organisator im Idstein-Haus verstarb im Uglitscher Krankenhaus. Er bleibt bei uns im Künstlerportal.

Auf dem Friedhof der Erzengel-Michael-Kirche im Walde fand Wenjamin Wladimirowitsch seine letzte Ruhe. Foto: Wilma Bergmann

Nur 3 Tage nach Vollendung seines 56. Lebensjahres erlag er heute um 02.40 Uhr den Folgen eines geplatzten Aortenaneurysmas und eines schweren Herzinfarkts. 24 Stunden vorher hatte er einen ersten Herzinfarkt erlitten, das war ihm aber zu dem Zeitpunkt nicht klar. Er dachte, es gehe schon wieder. Als es ihm zusehends schlechter ging und der Krankenwagen vor der Tür stand, scherzte er noch mit seinen Künstlerkollegen, die ihn am Nachmittag auf der Trage die Treppe hinunter trugen. In der Nacht hat sein Herz aufgehört zu schlagen.
Die große Anteilnahme der Uglitscher Bevölkerung war überwältigend. Fast 100 Trauergäste nahmen von Wenja Abschied: vor dem Idstein-Haus, wo er vor der Fahrt zum Friedhof 30 Minuten lang aufgebahrt war und bei der Beerdigung.

Wenja war ein „Mann der ersten Stunde“ unserer Städtepartnerschaft. Bereits die erste Idsteiner Delegation lernten die Künstler kennen. Dies war der Beginn einer herzlichen Freundschaft und einer fruchtbaren Zusammenarbeit bei der Entwicklung unserer Städtepartnerschaft.

Am 20. August, genau vor 20 Jahren war er als Direktor der Künstlerkolonie zum ersten Mal in Idstein. Wir haben ihn am Montag angerufen, ihm für sein großes Engagement gedankt und per Telefon auf die nächsten 20 Jahre angestossen. - Es sollte nicht sein ...
Wenjas Tod ist ein großer Verlust.
Wir sind sehr sehr traurig!

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